VS. Zürich Oilers 12.01.2019

Weisser Rauch

Es sind gleich mehrere Geschichten die wir zum Spiel gegen die Zürich Oilers erzählen können. Zum Beispiel über die äußerst knappe und sehr unglückliche Niederlage. Oder über Gretzkys fataler Aussetzer der zu einem Gegentor im dümmsten Moment führte und im Folgenden den Untergang des gesamten Teams einläutete. Aber die ganz große Geschichte schrieb Einer dem die Selects alles zu verdanken haben.

            Schon länger rauchte es schwarz aus dem Canistro Schlot und wie bei der Papstwahl warteten alle gespannt bis es endlich weißen Rauch gab. Und heute gab es weißen Rauch. Denn der Gründer und Präsident „El Canistro“ in Persona gab nach der Rückkehr aus dem kubanischen Exil sein langersehntes Comeback. Und das Väterchen fackelte nicht lange und zeigte allen gleich wie man eine erfolgreiche Rückkehr feiert. Eingebettet in das „Duo Infernale“ Urspung und Marc bereitete er zwei Tore vor und schoss selber eins und war in seiner Gewichtsklasse unbestritten der Mann des Spiels. Die lebende Legende ist zurück, schlug wie eine Bombe ein und als diese ließ sich der Oberkanister nach dem Spiel im Interview in die Karten schauen und versprach eine Fortsetzung seines Comebacks. Wir dürfen gespannt sein.

            Auf Grund der personellen Rochaden und durch die verschiedenen Absagen kurz vor Spielbeginn war man gezwungen die Sturmreihen neu zu formieren. Nebst dem Atomblock rund um „El Canistro“ setzte man eine Reihe um Haller, dem Torschützen vom Dienst, Flave den italienischen Hockeybeau sowie dem Eishockeyprofessor El Holzi zusammen. Und dann war da noch die dritte Reihe, welcher man gemäß der Zusammenstellung auf dem Papier eigentlich null Kredit gab. Doch die Linie um den Handtäschli-Zenter Päsce, Emilio der Bärtige und Dave Machete tänzelte Superlativ wie eine sowjetische Trojka aus den Zeiten von Glasnost, Tschernobil und des kalten Krieges. Der ehemalige kommunistische Staats- und Parteichef Leonid Breschnew hätte seine helle Freude an den Dreien gehabt.

            Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. Die beiden Teams spielten auf gleichem Niveau. Die Entscheidung fiel in den bereits traditionellen Canistro Minuten. Diesmal gab es  dabei gleich vier Gegentore. Zuviel. Trotz einer exorbitanten Aufholjagd blieben die Kanister auch diesmal unglücklich auf der Verliererstrasse.

Telegramm

El Canistro Selects – Zürich Oilers 8:11

Eispalast Walisellen

Zuschauer: 25’000 (Stadionrekord)

Tore: Zu wenige geschossen und zu viele erhalten

Bester Spieler: Der Händtäschli-Zenter und natürlich El Canistro

Schlechtest riechender Spieler: Ganz ehrlich? Aus der Tasche des Karhu-Killers riecht es ähnlich wie in einem Leichenschauhaus zu den Zeiten des Zaren!

Bester Showact: Die wärmenden Kappen des Sponsors BRACK.CH 

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