VS. Eisbären 26.01.2019

Es gibt wenig positives vom heutigen Spiel gegen die Eisbären zu berichten. Zu stark war der Gegner – zu schwach die eigenen Mittel um im Rahmen der Möglichkeiten dagegen zu halten.

Am Anfang des Desasters stand der virtuelle Kurztrip des Stammverteidigers Don Ernesto in die Republik Kongo aus welchem er Gelbsucht, Malaria und Gelbfieber mitbrachte und seine Spielteilnahme kurzfristig abblasen musste. Und wenn Ernesto nicht dabei ist, entspricht es der unumstößlichen Logik, dass sein siamesischer Zwilling Don Uher ebenfalls nicht auftauchte.

Diese zwei Absagen drückten auf den Spielfluss und auf die bis über die Landesgrenzen berühmte Canistro-Spielkultur außerordentlich und weil El Presidente Pablito sowie die finnische Torhüterbirke Jukka Karhukiller auch durch Abwesenheiten glänzten, war nicht sehr viel los auf der Seite der tapferen und bemitleidenswerten Kanister.

Weil der Goalie-Jukka schon im Vorfeld „Forfait“ gab, stand seit langem wieder einmal der US Boy RT Müller im Tor. Er machte seine Sache sehr gut und man merkte ihm an, dass er seit Oktober 128 Spiele für die Frisco Goldengaters in der World Hockey League spielte. Routiniert zwickte er den einen oder anderen knallharten Slapshot vom Himmel runter.

Mehr positives gab es an diesem Samstagmorgen leider nicht zu vermelden. OK vielleicht das man nach 10 Minuten nur 1:2 im Rückstand war, könnte man unter Umständen und auch nur durch die Rosabrille gesehen als Silberstreifen am berühmten Horizont ausmachen.

Alles andere war in etwa so, wie man das Opferlamm zur Schlachtbank führte. Bei den Eisbären spielten mindestens 6 erstklassige Spieler unter anderem deren Verteidigungsminister Wartenweiler, der seine Mannen Mal um Mal perfekt in Szene setzte. So gut, dass RT Müller sagenhafte 18 Tore kassierte.

Die gesamte Spieldauer war man von der Kanister-Seite nur mit hektischer Verteidigungsarbeit beschäftigt und  hatte nur wenige Möglichkeiten um gegen vorne gefährliche Akzente zu setzen. Wenn man es genau nimmt waren es genau vier mickrige Akzente, aus welchen dann auch Tore entstanden.  

Nein, liebe Fans der Canistro-Selects, wir können hier nicht viel schön schreiben. Zu einseitig war diese Angelegenheit. Zu frappant diese schon beinahe historische Schlappe.

Telegramm:

Canistro Selects – Eisbären 4:18

Eispalast Wallisellen

Zuschauer: Zu viele für das was geboten wurde

Tore: 2x Alex, 1x Emil und noch einer

Bester Spieler: Auf dem Eis keiner. In der Garderobe ALLE!

Bester Showact: Bei 18 Gegentoren kann man nichts als Show bezeichnen

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