vs. Eisbären 16.Februar 2019

Nach der Jahrhundertschlappe von vor drei Wochen gegen diese sackstarken Eisbären wurde es möglicherweise manch einem Canistro-Crack mau in der Muffe, als er seine sieben Hockeytsachen in die Tasche steckte, die Schläger in den Kofferraum packte und in Richtung Eishalle Bäretswil davonbrauste.

In der Garderobe angekommen kam  auch keine richtige Stimmung auf, weil sich gleich eine handvoll Spieler abmelden mussten. Teils weil sie Krankheiten, Verletzungen oder die monatlichen Blutungen beklagten, teils weil sie einfach nur zu faul waren oder sich zu schön fühlten um an einem sonnig-herrlichen Samstagmorgen eine Niederlagen-Ohrfeige abzuholen.

Aus diesem Grund musste man mal wieder in die Trickkiste greifen und ein paar Aushilfen aufzubieten. Und diese schlugen ein wie eine Bombe und schossen die Kanister im ersten Drittel entgegen aller Erwartungen in Führung. Auch im zweiten Drittel hielt man diese Eisbären gekonnt im Griff. Gretzky traf, Läse traf, Uher traf auch – zählte aber nicht und auch die Gastarbeiter trafen.

Und unser Juha Mikkola, dieser glückselige Finnenhüter  hielt mit teils mirakulösen Paraden seinen roten Kasten rein und mimte so schon beinahe die finnsche Invasion während dem Lapplandkrieg. Und dabei müssen die lieben Leser wissen: Juha wurde vor wenigen Tagen 50 Jahre alt! Was für eine Leistung in diesem schon beinahe biblischen Alter.

Unsere Canistros dominierten auch im letzten Drittel und spielten bis kurz vor Schluss absolut auf Augenhöhe. Nach dem Spiel meinten die komplett entnervten Eisbären, dass sie alles in die Waageschale schmeißen mussten um diese bissigen Kanister zu bodigen. Das gelang zwar – aber ganz ehrlich es war mehr auf Grund der nachlassenden Kräfte der Kanister als wegen der eigenen spielerischen Überlegenheit gelungen.

Und noch was: Der größte Canistro-Superheld in diesem Spiel war Holzi! (Bild) Wie es sich gehört ließ er Frau und Kinder kurzfristig warten! Denn eigentlich sollte er bereits frühmorgens in den Skiurlaub ins Südtirol reisen. Doch die Canistro-Not war wichtiger und so verschob er auf Grund des akuten Spielermangels seine Ferienreise um ein paar Stunden und befolgte das Canistro-Gesetz Nr. 1. „Canistro kommt immer zuerst – Egal was anfällt“. Bravo Holzi und vielen Dank für Deinen unermüdlichen Einsatz!

Telegramm

Eisbären Zürich – El Canistro Selects 6:9

Kunsteishalle Bäretswil

Zuschauer: Die geile Zamboni-Fahrerin

Tor: 6 geschossen (weiss der Geier wer alles)

Bester Spieler: Juha Mikkola Karhukiller

Bester Showact: Holzis Gesetztestreue

Leave a Reply